Donnerstag, 24. September 2015

A la Turco 2

Lahmacun ...


Und wieder ein türkisches Rezept .. ja was solls, ich kann es halt nicht lassen.
Es ist nun mal so wie es ist, die Türkische Küche ist eben nicht zu verachten.

Was kann man schon dagegen machen ... wenn es so gut schmeckt?
Man versucht es nachzukochen ... so einfach geht das.

Dieses Rezept habe ich bei Annabel Langbein gesehen ..... leider bin ich beim Zappen mitten in der
Vorbereitung gelandet und habe daher keine Mengenangaben.
Ich habe nach dem Rezept im Internet gesucht ... aber auch auf ihrer Homepage war es nicht zu finden.

So habe ich es aus meiner Erinnerung nachgemacht .... und bin mit dem Ergebnis zufrieden.
Natürlich habe ich es  wie immer ... zu meinen Gunsten ein wenig abgeändert.
Aber nur ein wenig ... ich schwöre.


 

 Zutaten:

400 g glattes Mehl * 
1 Tl Backpulver (gestrichen)
400 g Joghurt (cirka)
Salz
2 -3 El Olivenöl *
Thymian
Sesam
Chiasamen 

(für ca. 10 Stück)

Zubereitung:

Mehl mit Backpulver vermengen mit Joghurt, Salz und dem Öl mit dem Mixer/Knethacken zu einem glattenTeig verarbeiten. Ist der Teig zu trocken bitte noch ein wenig Joghurt hinzufügen.
Den Teigklumpen nochmals kurz mit der Hand durchkneten mit Frischhaltefolie abdecken und an einem kühlen Ort für ca. 2-3 Stunden rasten lassen.

Aus dem Teig kleine Stücke reissen ca. Golfballgross und zu einer Kugel rollen auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einer dünnen Flade ausrollen.

In einer beschichteten leicht bemehlten* Pfanne backen. Wirft die Flade Blasen bitte wenden und auf der anderen Seite fertigbacken. 

Die fertige Flade mit gewürztem Öl*.. Thymian (Kräuter nach Wahl) bestreichen mit Sesam und Chiasamen bestreuen.

Viel Spass beim Nachkochen.




Donnerstag, 26. Februar 2015

Brötchen .... einfach so




Brötchen ...

Ich bin immer auf der Suche nach dem perfekten Teig.
Sei es für Pizza, Brötchen, Brote .... etc.

Nur für Kuchen und Torten oder gar Kekse ... ist mir jeder Teig .. einfach so ...
vollkommen egal.
Ich stehe nicht so auf fluffiges und klebriges Zeug mit Cremefüllung in allen Farben des
Regenbogens.

Das bedeutet aber nicht .. dass ich niemals nie ein Kuchenrezept posten werde.
Wenn es klappt stell ich es hier rein ... wenn nicht, bekommen Sie Bilder meiner verwüsteten Küche zu sehen.


Heute habe ich es mit einem Hefe-Backpulverteig  versucht und bin im groben und ganzen sehr zufrieden .. mit dem Resultat.


Zutaten:

500-600 gr. Mehl
1 KL Trockenhefe
1 Backpulverbriefchen
1 KL Zucker
1 EL Öl
ca. 350 ml Lauwarmes Wasser*
1 EL Salz
Leinsamen, Schwarzkümmel, Sesam zum bestreuen.


Zubereitung:

Hefe mit ca. 120 ml. und 1KL. Zucker verrühren und stehen lassen bis die Hefe aktiv wird.
Das Mehl in einer Schüssel mit Backpulver und dem Salz und 1 EL Öl vermengen.
Die aktive Hefe und etwas Wasser zum Mehl leeren und mit dem Knethacken zu einem weichen Teig verarbeiten. Immer wieder Wasser* dazugeben so das eine schöne glatte Masse entsteht.
Ist der Teig zu dünnflüßig etwas Mehl hinzufügen.

Den Teig ca. 30 min. rasten lassen und dann mit geölten Händen ca. Faustgroße Teigstücke abreisen und so gut es eben geht zu einem Brötchen formen und auf das Backblech/Backpapier legen.
Mit den Samen bestreuen und im vorgeheizten Backrohr auf mittl. Schiene bei 220° 30 min. backen.
Hitze bei Bedarf kleiner drehn .... damit ja nichts anbrennt.

Ich habe knapp vor Ende der Backzeit die Brötchen mit etwas Öl und Wasser bestrichen.
Schön vorsichtig damit die Deko nicht abgeht.

So bekommen die Brötchen meiner Meinung nach eine schönere Farbe.

Viel Spass beim Nachbacken.








Montag, 16. Februar 2015

Pide .... a la turco ...



A la turco ......


Natürlich kann ich es nicht lassen ....
Immer wieder treibt mich meine Neugier ... in anderer Leute Kochtöpfe.

Dabei ist mir egal ... aus welchem Land der Topf ist ...
Hauptsache mir gefällt und schmeckt was gekocht wurde.

Xenophobie ist ein schlimmes Übel. Vorurteile auch. Sie hindern uns daran viele schöne und wertvolle Dinge kennenzulernen. Tolle Erfahrungen die man machen könnte, gehen mit so einer Sichtweise verloren.
Schade ... eigentlich.

Natürlich bin ich ab und an auch nicht von diesem Übel befreit. Niemand ist das.
Aber wenn es ums Essen geht ... bin ich Grenzenlos.

Darum geht meine heutige Reise in die Türkei .... begleiten Sie mich dabei ...
Ich denke Sie werden es nicht bereuen.

Mein Dank geht dieses mal an Minja. Ich habe ihr Rezept bei "Minjas Kuhinjica" endeckt und nachgekocht.



Pide by Minja



Zutaten:

150 ml Wasser
180 ml Joghurt
200 ml Öl
1 KL Salz
500 g Mehl
1 KL Backpulver


Für die Füllung habe ich Sauce Bolognese verwendet.
Kleingeschnittene Tomaten,*Champignons, Mais, Paprika ... je nach Lust und Laune.
*Reibkäse und Kräuter nach Wahl zum bestreuen.


Zubereitung:

Das Backpulver und das Salz mit dem Mehl vermengen.
Wasser, Joghurt und Öl zusammenleeren und mit dem Mehl zu einem Teig verarbeiten.

Den Teig in 6-8 Portionen teilen und zu Kugeln formen.
Die Kugel zu einem Oval von ca. 5 mm  ausrollen. 
In der Mitte des Ovals die Sauce verteilen von Oben nach Unten.
Die Seiten aussparen. Mit Käse,Tomaten,Champignons od. Paprika belegen und die Seiten nach Innen klappen so das ein kleines Schiffchen ensteht.

Bei 200° im vorgeheizten Backrohr auf mittlerer Schiene 20-25 min. backen.

* Ich habe Reibkäse dazugegeben ... obwohl es im Originalrezept nicht so steht.

Viel Spass beim Nachkochen.









Sonntag, 23. November 2014

Soulfood - Schicht für Schicht ... ein Gedicht



Wenn mir beim Kochen was schiefgeht kann ich schon sehr ungemütlich werden.
Ich bin fest überzeugt anderen passiert so was nicht.
Sicher liege ich falsch damit ... jeder hat seine guten und weniger guten Tage, auch Sterneköche.
Nur zugeben will es keiner. Also besteht kein Grund zur Aufregung .. ich bin ja keine Sterneköchin also sei mir verziehn. Ab und zu.

Brennt mir aber eine Sauce an oder wenn das Brot beim Backen an den Seiten reißt, ich zu wenig Salz oder gar zu viel in die Speise getan habe ... na dann ... Gute Nacht.

Dann fliegen schon mal Schüsseln und Kochlöffel durch die Küche .....
Was solls .. so bin ich nun mal.


Aber manchmal gelingt es mir doch eine Katastrophe abwenden ... indem ich einfach improvisiere und mit ein wenig Phantasie ein tolles Gericht zaubere.
Heute hat alles damit angefangen dass mir von vorgestern noch 2 Börek-Yufkas übriggeblieben sind die ich so schnell wie möglich verarbeiten muss da sie sonst schimmelig werden.
Also habe ich mich für einen Käse - Börek entschieden ... doch als ich die Teigblätter voneinander trennen wollte sind sie gerissen und mein Plan ist ins Wasser gefallen.

Anstatt in einem Wutanfall die Küche zu verwüsten und Gegenstände an die Wand zu schmeißen habe ich das Beste aus dem Desaster gemacht und zwar ...


Schicht - Pita


Zutaten:

4oo gr. Cottage Cheese
ca. 180 gr. Sauerrahm
4 Eier
1 KL Backpulver
2-3 Yufka-Blätter (gebacken ... etwas dicker als herkömml. Strudelblätter so ähnl. wie Dörumfladen)
200-300 ml heißes Wasser *
Salz
1 EL Vegeta
2-3 EL Maisgrieß (Polenta)
2 EL Öl
Fett (Schmalz od. Butter)

Verwendet man mehr als 2 Stück Yufkas dann die Füllmenge um einige Gramm erhöhen.

Zubereitung:


Die Eier mit dem Sauerrahm und dem Cottage Chesse zu einer sämigen Masse verarbeiten nach belieben Salzen, das Backpulver hinzufügen und zur Seite stellen.

Die Bachform entweder mit Butter oder Schmalz einfetten.

Die Yufkablätter in größere Stücke reißen. Ca. Handflächen groß oder ein wenig drüber.
Heißes Wasser in eine Schüssel geben. Vegeta und Öl hinzufügen und umrühren.
* Das Wasser sollte erträglich heiß sein da die Teigblätter kurz darin eingetunkt werden müssen.




Die Yufkablätter kurz in die Brühe tunken, abtropfen lassen und damit den Boden der Backform auslegen.
Mit einem Löffel ein wenig von der Käsefüllung auf den Teigblättern verteilen.

 

 Den Vorgang solange wiederholen bis die Teigblätter verbraucht sind.
*Achtung .. für die letzte Schicht noch ein wenig Füllung zum Bestrichen aufheben.



 Die letzte Schicht mit dem Rest der Füllung bestreichen und mit Polenta bestreuen.

Im vorgeheizten Rohr mit ca. 200° in mittl. Schiene ca. 35 min. Goldbraun backen.
Die letzten 10 Minuten eine Schiene runterstellen damit der Polentagrieß nicht anbrennt.





Und so sieht dass aus wenn man eine Katastrophe abwendet ... trotzdem ...

Viel Spaß beim Nachkochen.



Mittwoch, 19. November 2014

Foodwalk







Spaghetti Bolognese


Käsekipferl


Steamed Buns


Truthahn Pikant mit Türkischen Reis


 Offenschlupfer Pikant


Lammbraten


Crispy Pork Belly by Annabel Langbein


Rezepte folgen in Kürze .....

Freitag, 7. November 2014

Soulfood - France mon Amour ...


Je t´aime ....

Ich liebe Frankreich .... und ich liebe die Franzosen. Warum ...?
Weil sie so herrlich französisch sind.

Ich höre ihnen gerne beim reden zu. Lächle über ihr Temperament und ihre Gebärden. Die Art wie sie Kaffee trinken und dabei ihr Brioche in der Tasse ertränken ...

Ich liebe ihre Liebe zu gutem Wein und schmackhaften Speisen ...
Ihre Leidenschaft ... ihre ab und zu ruppigen Umgangsformen ...... ihren Charme... ihren Witz .. ihr ganzes Wesen ....

Dieser Liebe widme ich mein heutiges Rezept.

Mein Dank geht dieses mal an Stara-Maslina die dieses Rezept im Web gepostet hat.
Ich habe das Rezept überstezt und nachgekocht.



Pommes de terre Francoise ....


Zutaten: 

1 kg speckige Kartoffeln
5 gekochte Eier
2 Stangen Jungzwiebel
Wurst nach Wahl (gut gewürzt od. scharf)
200 ml. Sauerrahm
Salz, Pfeffer
Fett (für die Backform)


Zubereitung:

Die Kartoffel in der Schale kochen, schälen und in Scheiben schneiden.
Die gekochten Eier schälen und in Scheiben schneiden. Jungzwiebel waschen und in Scheiben schneiden. Die Wurst von der Hülle lösen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
Backform mit Schmalz od. Butter einfetten und den Boden mit einer Schicht Kartoffeln belegen.
Darüber kommt nun eine Schicht Eier, Wurst mit Jungzwiebeln bestreun und wieder eine Lage Kartoffeln drauflegen.
Den Sauerrahm mit einem Schneebesen aufschlagen und über Kartoffeln leeren.

Im Backrohr bei 180° ca. 30-40 min. backen (das sich eine leichte Kruste bildet).

Viel Spass beim Nachkochen.








  











* Backform ca. 20x40






Mittwoch, 5. November 2014

Soulfood - Zuspeis - Cušpajz


Reise in Kindertage



Es war einmal .....

ein kleines freches Mädchen mit langen rotbraunen Zöpfen, das einfach nicht essen wollte.
Ganz zart und klein war das Mädchen .. und so leicht wie ein Blütenblatt.

Egal was die besorgte Mutter auch kochte .... das Kind weigerte sich die Speisen zu essen.

Und je mehr sich die gute Frau bemühte dem Kind jeden kulinarischen Wunsch zu erfüllen umso weniger  aß das Kind. Oft gab es Streit und Strafen für die Essensverweigerung aber das kleine Luder blieb bei seiner Aversion gegen Speisen.

Aber wie durch ein Wunder verschwand das Problem im Laufe der Jahre.

Heute ist das Mädchen von damals selbst Mutter ... kocht und ißt gerne aber alles mit Mass und Ziel.
Und zu ihrem Glück .. ist sie mit einem Kind begnadet worden, das keine Probleme beim Essen macht .. so wie sie einst ihre Mutter zur Weißglut gebracht hat.

In diesem Sinne ... hier ist noch eine meiner Lieblingsspeisen ....


Karotten Zuspeis - Cušpajz


Zutaten:

5-6 Zuckerkarotten
1 Zwiebel
1 EL Schmalz
1 KL Vegeta
oder 1/2 Suppenwürfel
Salz, Pfeffer
wenig Wasser 
1 Kl Mehl
ca. 50 ml Obers
Petersilie  


Zubereitung: 

Die geputzten Karotten in Scheiben schneiden. Die Zwiebel in feine kleine Würfel schneiden. Ca. 500 ml Wasser kochen und bei Seite stellen. (wird nicht alles gebraucht .. aber gut zu wissen dass es bereit steht)

Die Zwiebel in einem Löffel Schmalz glasig dünsten, dann die Karotten hinzugeben und einige Minuten lang unter rühren anschwitzen. 
Entweder 1 Löffel Vegeta oder einen halben Suppenwürfel zu den Karotten geben. Umrühren.
Nochmals einen halben Löffel Schmalz hinzufügen und wenn es geschmolzen ist, einen kl. Löffel Mehl dazugeben und unter rühren mit Wasser so aufgießen dass die Karotten nur leicht bedeckt sind. Jetzt hat die Flüigkeit eine cremige Konsistenz. Solange auf kleiner Flamme unter mehrmaligen rühren köcheln lassen bis die Karotten weich geworden sind. Die Flüßigkeit wird mit der Zeit verkochen darum immer wieder ein wenig nachgießen so daß die Karotten ganz leicht bedeckt sind. Zum Schluss noch einen guten Schluck Obers hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie bestreuen.